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Einladung zur bundesweiten Montagsdemo

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Liebe Freundinnen und Freunde  der Montagsdemo Heidelberg,
ich möchte Euch noch mal erinnern kommt mit zur bundesweiten Montagsdemo in Berlin am 1. Oktober.

Heidelberg Abfahrt 23.00 Uhr 30.September Hauptbahnhof MC D.
Fahrpreis hin und zurück 40.- € .
Für Sozialpreise bitte an  Matz Müllerschön 01742973970
Weitere Infos:
http://www.bundesweite-montagsdemo.com/

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Leserbrief / Presseinfo 20. April

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Sehr geehrte Damen und Herren,
Dank an die Redaktion der RNZ für den Nachruf einer großen Heidelberger Persönlichkeit. Ja, Hannelis Schulte war eine  „überzeugte Christin, aufrechte Linke ..und sie glaubte… ,dass der Sozialismus der richtige Weg sei „, wie die RNZ richtigerweise festhielt.
Leider endet der Nachruf bereits mit dem Jahr 2004. Sie war seit 2004, als die rot grüne Bundesregierung  die Hartzgesetze und „Agenda 2010“ gegen die Bevölkerung durchpeitschte trotz ihrem damals schon hohen Alter  Montag für Montag bei der Montagsdemo Heidelberg auf dem Bismarckplatz dabei und sprach regelmäßig am offenen Mikrofon. Sie wertete Woche für Woche die großen Tageszeitungen aus und endete stets mit ihrem Statement, dass dieses Armuts- und Entrechtungsgesetz wieder weg müsse. Diese Auswertungen machte sie wie wir gestern bei der würdevollen Verabschiedung in der Kapelle des Bergfriedhofes nochmals bestätigt bekamen bis zu ihrem Tode. Hannelis war auch bis zu ihrem Tod das älteste Mitglied im gemeinnützigen Verein Üsoligenial Heidelberg Rhein Neckar e.V. (Überparteiliche Solidarität gegen Sozialabbau), der aus der Montagsdemobewegung vor 10 Jahren gegründet wurde und nicht nur Hartz 4 betroffene Menschen berät und begleitet, sondern auch über die Hintergründe und Ursachen aufklärt und informiert und mit dem Motto „selbst Aktiv werden“ Teil der MODE HD ist. Sie war bis zu ihrem Tod eine vorbildliche Mitstreiterin, die aus ihrem christlichen Glauben heraus für eine Gesellschaft eintrat, wo nicht die Banken “ systemrelevant “ sind, sondern der Mensch im Mittelpunkt steht. „Mehr Rechte,  keine Almosen“, war ihr Credo, wie es gestern in der Trauerfeier auch hieß. Im letzten Jahr war sie auch noch beim Neujahrsempfang des Vereins dabei, was sie in diesem Jahr leider kräftemäßig trotz Fahrdienst nicht mehr packte. Wir blieben im Telefonkontakt. Liebe Hannelis, dein Herz und Verstand war auf der Seite der „Entrechteten“, dein Blick international. Montag bleibt Widerstandstag. Herzliches Beileid den Angehörigen.
Die Bilder  zeigen: die Montagsaktivisten trauerten bei einer „Gedenkminute“ bereits am Montag auf dem Bismarckplatz; sie schöpft durch die großartige Lebensleistung von Hannelis aber auch Kraft um auf überparteilicher Plattform gegen die Regierung und das internationale Finanzkapital eine zukunftsweisende Kraft zu organisieren und wird sicherlich weiter offen diskutieren wie eine  befreite Gesellschaft jenseits des Kapitalismus aussehen kann.
Ein Montagsdemonstrant machte den Vorschlag den „Bismarckplatz“ in „Hannelis Schulte Platz“ umzubenennen. Für eine “ weltoffene Stadt “ wie Heidelberg ein gute Idee.
Für den Vorstand Üsoligenial e.V. Heidelberg Rhein Neckar
und der Montagsdemo Heidelberg
Matz Müllerschön und Rose Lang

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Presseerklärung

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Wieder ein toller kultureller Neujahrsempfang
Zum bereits traditionellen kulturellen Neujahrsempfang des Vereins Üsoligenial  Heidelberg Rhein-Neckar e.V. (Überparteiliche Solidarität gegen Sozialabbau) zusammen mit dem Erwerbslosenausschuss von Verdi Rhein Neckar und  Aktivisten der Heidelberger Montagsdemo kamen über 30 Gäste. Vorsitzender Matz Müllerschön, Sozialarbeiter und Schuldnerberater, zog in den Räumen von Verdi  für das Jahr 2015 eine positive Bilanz. Gekommen waren gewerkschaftlich organisierte Erwerbslose, etliche Montagsaktivisten der Heidelberger Montagsdemo, der DGB Kreis-Vorsitzende Thomas Wenzel,  weitere Aktivisten des „Heidelberger Bündnisses gegen Armut und Ausgrenzung“, in dem der Verein ebenfalls mitarbeitet, sowie Stadtrat Bernd Zieger von der Partei die Linken, also ein breites, politisches Spektrum  bis hin zu Mitgliedern der MLPD.
Ehrenamtliche Beratung und Begleitung ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil des Vereins, der 2006 aus der Montagsdemo entstanden ist. „Es geht auch nicht immer nur direkt ums Geld, sondern auch um die Verhinderung von Wohnungskündigungen, oder des Abstellens von Strom, also direkt um die Lebensgrundlagen. Neuland für uns war auch die beeindruckende Trauerfeier für Norbert, unseren Montagsdemo-Aktivisten und die ganzen Erledigungen von Bürokratie und praktische Unterstützung“, so Matz Müllerschön.
Um 10% ist die Anzahl der Mitglieder im Berichtszeitraum angestiegen und die aktive Unterstützung der Montagsdemo durch den Verein „schützt uns vor caritativen Tendenzen und ist ein wichtiges Korrektiv gegen Stellvertreterpolitik wie wir sie in den traditionellen Parteien und Organisationen allzu oft antreffen“, so Müllerschön weiter. Schon sehr früh hat sich die Montagsdemobewegung und der Verein aktiv  von Pegida , AFD und anderen faschistischen und fremdenfeindlichen Organisationen distanziert und aktiv gegen den NPD Parteitag in Weinheim mobilisiert. Zum Schluss nahm der Veriensvorsitzende die, wie er sagte „heuchlerische Politik“ der Bundesregierung aufs Korn. Frau Merkel sagt,  sie wolle die Ursachen bekämpfen, sie macht aber mit ihrer aktiven Unterstützung der Ergdoganregierung genau das Gegenteil. Erdogan  geht brutal mit Spezialeinheiten der Polizei und dem Militär gegen die eigene Zivilbevölkerung vor. Er verhängt über mehr als ein dutzend Städte über Wochen den Ausnahmezustand und läßt jeden, der das Haus verläßt, ob Kind oder Greis durch Scharfschützen erschießen. Zu all dem schweigt die Bundesregierung.
Diese Politik  schafft weitere Flüchtlinge. Über 200 000 Menschen haben bereits das Kriegsgebiet im Osten der Türkei  verlassen. Stattdessen braucht es in Kobane / Rojava, ein autonomes Gebiet in Syrien, wo der IS 80% der Stadt zerstörte, humanitäre Aufbauarbeiten wie es beispielhaft am 12.  Januar 2016 im Fernsehen beim Aufbau des Gesundheits- und Sozialzentrums der internationalen ICOR Brigaden gezeigt wurde.
170 000 Flüchtlinge sind laut der autonomen Verwaltung  wieder in ihr Land zurückgekehrt.
„Unser Verein“, so Müllerschön,“ wird auch in Zukunft Flüchtlinge, die ja nicht freiwillig zu uns kommen, offen empfangen und mit ihnen gemeinsam gegen die Fluchtursachen kämpfen. und das sind die Kriegtreiber für neue Märkte und billige Rohstoffe, Umweltfrevler und diejenigen, die hierzulande von Hartz 4, niedrigen Löhnen, Leiharbeit , Werks- und Zeitverrtägen sowie Praktikas  profitieren“.
Der Verein geht mit einem neuen Vorstand gestärkt ins Jahr 2016. Nach dem  Lied „Was wollen wir trinken“ wurde das  leckere Buffet, das von vielen Händen vorbereitet wurde, eröffnet.
Nach dem Essen  lauschten die Besucher in gemütlicher Runde den beiden aktiven Musikantinnen der Montagsdemo, die Protest-, Freiheits- und Arbeiterlieder – zum Teil selbst getextet – vortrugen.
Wer sie verpaßte, kann die beiden Frauen jeden Montag um 18.00 Uhr auf dem Bismarckplatz hören. Sie würden sich freuen, wenn sich noch andere Musiker zu ihnen gesellten.
Artikel Jan16kultureller Neujahrsempfang
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